88% bevorzugen Altbauten in Innenstädten
Jeder Zweite möchte in einem Altbau wohnen
Der Deutsche Bundestag berichtet in seiner Zeitschrift "Das Parlament", dass 88% der Bevölkerung bei Stadtsanierungen lieber Altbauten saniert sehen möchten, als dass Neues gebaut wird. Grundlage des Berichts ist eine repräsentative Umfrage unter 2.028 Deutschen durch das renommierte Institut für Demoskopie Allensbach.
Die Deutschen schätzen demnach Altbauten, da sie "Flair und eine besondere Ausstrahlung" hätten sowie das Stadtbild verschönern.
Die Studie zeigt aber auch, dass "nicht nur die Optik im Stadtbild" von Interesse scheint, "sondern auch der Wohnwert alter Häuser". "Besonders Großstädter schätzen an Altbauten die individuelle Möglichkeit des Wohnens."
Etwa die Hälfte würde prinzipiell gerne in einem Altbau wohnen, wobei jüngere besonders gerne dort leben würden.
"Je größer das Einkommen, dies ebenfalls ein Ergebnis der Studie, desto stärker das Interesse am sanierten Altbau. Immerhin ist mehr als ein Drittel der Befragten (36 Prozent) bereit, für eine Wohnung im Altbau mehr Miete zu bezahlen als für eine vergleichbare moderne."
Weiter wird berichtet, dass die Merkmale, weshalb ein Altbau zum Wohnen geschätzt wird, recht unterschiedlich sind und eben nicht nur hohe oder niedrige Decken das Flair des Altbaus ausmachen.
(Astrid Pawassar: Vorliebe für Altes. Die Deutschen schätzen die alte Bausubstanz. In: Das Parlament 16/17 2007: , S.11,
oder gleich hier nachlesen.)

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