Mach' mit!
Aufgabe: Versuche Würzburger Bausünden in das Stadtbild von Florenz einzubauen!
Kleine Anregungen: Ein großes, protziges Bankhaus auf der Markt-Piazza della Signoria, ein schnödes, gläsernes Kaufhaus beim Grafen-Palazzo-Vecchio, ein fettes Hochhaus zwischen den Türmen und Kuppeln, oder die Bebauung der Hänge um die Stadt mit Wohnblöcken des Diözesan-Wohnungswerks St.Brunetto oder ein mit Beton verkleistertes Flussufer als "Großstadt-Promenade" oder Abriss von Fassadenteilen des Doms und eines großen Kunstmuseums wie den Uffizi dei Kilianei, oder mehr Mobilfunkmasten als du in einer Minute zählen kannst oder, oder ...
Wer die meisten Würzburger Bausünden unterbringt gewinnt! Wer die Stadt dann noch erkennt: Herzlichen Glückwunsch!

Das schöne Florenz wurde im Übrigen in beiden Weltkriegen erheblich beschädigt und v.a. im Zweiten Weltkrieg bombardiert und die Altstadt teilweise zerstört. Tausende von Opfern forderten die insgesamt 7 Luftangriffe. Interessantes hierzu:
Florenz Zerstörungen in den Weltkriegen Auf dem oberen Bild der verlinkten Seite erkennt man die fast völlige Zerstörung um die Ponte Vecchio.
Leider wurde die Stadt Florenz nicht so modern wieder aufgebaut, wie es Würzburg vorgemacht hat und es noch immer tut.
Daher sind wir auch froh, dass die neue Gestaltungssatzung an der touristischen Hauptroute Domstraße historische Bauformen verbieten will.
Die Zeitschrift Storia in Rete fasst die Bombardierungen 1944 in Florenz und Mittelitalien wie folgt zusammen:
1944 Furono migliaia e non risparmiarono nessuna città. Solo nel 1944, gli anglo-americani effettuarono sull'Italia centro-settentrionale, territorio della RSI, 4.541 incursioni, uccidendo 22.000 civili e ferendone oltre 36.000. Ci fu una vera e propria "escalation" di terrificanti incursioni che non risparmiarono nessuna città e che raggiunsero una frequenza quasi quotidiana. Firenze, per esempio, subì 7 bombardamenti (di cui 5 massicci) che causarono oltre 700 morti, migliaia di feriti e la distruzione di migliaia di case, oltre che danni gravissimi al patrimonio artistico della città.