" Das Gartenhaus ist das schönste dieser Art "
(So schrieben es die bayerischen Regierungsbehörden bereits 1915 ins Landesdenkmalinventar)
Das Erbe der Kurie Uissigheim. Ein Rückblick auf diesen Domherrenhof, auf dessen Grund und Überresten das St.Bruno-Werk derzeit einen Neubau errichten will, von Kunsthistorikerin Ulrike Bausewein, die durch Würzburg und Mainfranken führt (Bayerische Schloß und Gartenverwaltung).
Aktuell: Entscheidung gefallen - lesen Sie hier den MP-Bericht mit Bild des neuen Bauklotzes.
Leserbrief von Annemarie Berberich, Robert-Blum-Str. 44, 68199 Mannheim vom 30./31.3.2010
Zum Projekt Spiegelstraße empfehlen wir in unserer kirchlich geprägten Stadt die Lektüre der päpstlichen Enzyklika "Caritas in veritate" von Benedikt 16.
Vielleicht geht den Bauherrn dann doch noch etwas mehr Verantwortungsbewusstsein auf für das Wohl und die Zukunft unserer Stadt.

Zum Verhalten mancher Bauherrn
Immerhin erwarten wir von einer kirchlichen Einrichtung etwas mehr Respekt vor den Lehren des Papstes und können Benedikts Aufruf, der ungezügelten Geldgier Einhalt zu gebieten, nur unterstützen.
Was andere Schreiben/Informationen zum Projekt:
Einen interessanten Beitrag schrieb der Kunsthistoriker Prof. Dr. Kern von der Universität Würzburg in der Kulturzeitschrift nummer45 unter dem Titel "Gier oder Ignoranz?", der hier nachgelesen werden kann! (Der eigentliche Text beginnt unterhalb des nicht uninteressanten Zeitungsartikels)*
Auch Ulrich Karl Pfannschmidt, Architekt und bayerischer Vorsitzender des Bundes Deutscher Architekten, schrieb einen lesenwerten Artikel über das Neubauprojekt in der nummer, Ausgabe 44, unter dem Titel "Gier frißt Platz oder Würzburg und die Unwirt(schaft)lichkeit". Hier können Sie die Ausgabe lesen, gehen Sie dort auf Seite 12.
Lesen Sie hier die Pressemitteilung des Verschönerungsvereins zur geplanten Bausünde.
Des Weiteren protestierte die Vereinigung Kunstschaffender Unterfrankens für den Erhalt "eines bedeutenden Stückes Würzburger Architektur und Geschichte, [das] dem Profitdenken und einem modischen Architekturzeitgeist geopfert" würde. Das Würzburger Volksblatt hat am 31.3.2009 den Artikel "Profit und modischer Zeitgeist. Kunstschaffende gegen Haus in Spiegelstraße" veröffentlicht. Hier geht es insbesondere um den Erhalt des zweiten Pavillons, den der Bauherr völlig zerstören will. Mit Abo-Zugang können Sie den Artikel auch hier lesen.
*Wir bedanken uns bei Prof. Dr. Kern und der Kulturzeitschrift nummer für die freundliche Genehmigung, den Artikel hier veröffentlichen zu dürfen.

Der Garten sowie die heutige Ansicht des Barock- und 50erJahre- Pavillons werden dem Bauvorhaben geopfert.

Situation heute - eine der letzten Innenstadtoasen. Im Gegensatz dazu die Pläne des Bauherrn. Im Bild ein ähnlich anspruchsloser Plattenbau in Sachsen.
Protestaktion der Anwohner, zu der wir beraten haben: