Zahlreiche Brunnen in Würzburg müssten restauriert werden, um sie vor dem Verfall zu retten. Der AK Mainviertel sammelt für den Erhalt zweier gefährdeter Brunnen, anstatt das Geld für den Betrieb auszugeben.
Hintergrund:
Ursprünglich wollten die Don-Bosco-Schule und der AK Mainviertel die Patenschaft für Brunnen in ihrem Viertel übernehmen. Um den Betrieb tagsüber in den Sommermonaten zu ermöglichen verlangt die Stadt 2.000 bis 5.000 Euro je Brunnen und Saison. Die Kosten setzen sich aus den zu zahlenden Abwassergebühren an ein städtisches Unternehmen sowie die Kosten für eine private Wartungsfirma zusammen. Zu viel Geld für einen dünnen Wasserstrahl meint der AK Mainviertel und hofft nun, dass der Wartungsvertrag mit der Firma irgendwann ausläuft und das städtische Unternehmen auf die Gebühren verzichtet. Bis dahin sollen die Brunnen vor dem Verfall gerettet werden.
Spenden für die Restaurierung werden gesammelt unter dem Stichwort „Meeviertler Brunnen“ (bitte nicht vergessen!); Kontoinhaber: Verschönerungsverein Würzburg (VVW) e.V. bei der Castellbank Würzburg (BLZ 790 300 01); Konto 01 55 44.
(Quelle Arbeitskreis Mainviertel)
Die beiden zu restaurierenden Brunnen:

Details am zweiten Brunnen:
Während das Böötchen die Szene erheitert, ist die Brunnenschale teilweise abgeschlagen und von weiterem Verfall bedroht.
Abgeschlagene wellenförmige Kante des Brunnenbeckens
Abgeschlagene Details und Korrosionsschäden an den Verzierungen
Weitere Informationen bei F. Martin Wycislok; Tel. 09 31/ 4 222 0 oder 41 21 12;
Fax: 09 31/41 48 63; e-mail: martin.wycislok@t-online.de
Alternativen zum Brunnenbetrieb:
Trockene Brunnen brauchen nicht öde wirken, wenn sie wegen Geldmangels abgestellt werden müssen, wie dieses Beispiel aus Genf zeigt:
