Mehr Hintergründe gibt es bald hier!

Lesen Sie den von der UNESCO geforderten, von der bayerischen Schlösserverwaltung ausgearbeiteten und von der Stadt zuzustimmenden Managementplan der Residenz hier.

Der Welterbetitel als "Zugpferde für eine ganze Region" berichtet die FAZ, Frankfurter Allgmeine Zeitung. Bis zu 2/3 der Gäste kämen aufgrund des Welterbetitels, mehr im FAZnet.

Die Stadt plant eine Straßenbahn mit Oberleitung und dazugehörigen Strommasten über den zum Welterbe gehörenden Residenzplatz zu bauen sowie die Hofallee (Balthasar-Neumann-Promenade und Ottostraße) teilweise dafür zu fällen. Dabei berichtet der SWR über Alternativen, die richtig Strom und Geld sparen - mehr hier! Wie in Würzburg die Masten der Tram aufgestellt werden sieht man hier.

Lesen Sie hier in einem MainPost-Bericht wie Ende März 2009 die geplante fünfstöckige Bebauung des Mozareals zu scheitern drohte.


Was kommt als nächstes: Ein Wintergarten zum Hofgarten? Oder ein Parkhaus im Residenzpark, was die Stadtverwaltung allen Ernstes um das Jahr 1980 durchsetzen wollte?! Die als "Verhinderer" gebranntmarkten Kulturvereine konnten dies jedoch verhindern. Der genaue Standort sollte übrigens der Rosenbachpark sein, der heute von der UNESCO zum Weltkulturerbe Würzburger Hofgarten gezählt wird.


Auch das Oegg-Tor sollte einst für den freien Verkehrsfluss entschwinden. Heute scheint es umgekehrt zu sein, denn die Schlösserverwaltung will keinen Verkehr mehr durch das prachtvolle Tor. Noch stößt sie damit auf den Widerstand vieler Stadträte. In den forschrittsgläubigen 70er Jahren diskutierte die Stadt, wie man das Oeggtor am besten beseitigt werden könnte, auch wurde der Abriß des Rosenbachpalais bzw. die Durchquerung des Rosenbachparks als Alternative diskutiert. Den Denkmalschützern kam noch am meisten der Vorschlag entgegen, die originalen Säulen aus Muschelkalk einzureißen und die prächitgen Gitter stattdessen auf neuen, höheren und breiteren Beton- oder Eisensäulen wieder anzubringen.

Der Geist der 70er Jahre, mit absolutem Vorfahrtsrecht für PKWs vor Mensch, Natur und Kultur ist im Würzburg des 21.Jahrhunderts noch allgegenwärtig wie dieser Artikel der Süddeutschen Zeitung vom 23.12.2009 nahelegt.

Interessant auch, dass selbsternannte Modernisierer nach dem Krieg den Wiederaufbau der Residenz verhindern wollten. Man solle im neuen Material der Zeit, nämlich Beton, das Schloss wiederaufbauen. So würden der Stadt die Konturen des Schlosses wiedergeschenkt und zugleich die Fortschrittlichkeit der Stadt symbolisiert werden.

Unteres Bild aus der freien Mediendatenbank Wikimedia Commons, steht unter GNU-Lizenz für freie Dokumentation. Urheber des Bildes: Dipl. Ing. Roland Bergmann.